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- Steinbutt | Die AngelschuleSteinbutt
Steinbutt Pleuronectidae https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_5a0af7ae7a36484ab5661a637b7198cd~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Steinbutt Scophthalmus maximus Der Steinbutt ist ein wunderschöner Plattfisch und gefräßiger Räuber an unseren Küsten. Er hat eine sehr runde Körperform und herrliche Tarnung. Der Steinbutt lauert auf flachem Grund auf Beute. Seine kräftigen Kiefer sind fein bezahnt und können blitzartig zuschnappen. Auf seiner sichtbaren Oberseite besitzt er warzenartige knorpelige Höcker und seine Hautpigmente passen sich farblich der Umgebung sehr gut an damit ihn seine Beute nicht erkennt. Sein Fleisch ist wunderbar fest und nussig-herzhaft, was ihn zu einem sehr beliebten und wertigen Speisefisch macht. Der Steinbutt kann auch in Aquakulturen gezüchtet werden, er wächst sehr schnell und kann somit einige Kilogramm schwer werden. Pleuronectidae < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Schellfisch | Die AngelschuleSchellfisch
Schellfisch Gadiformes https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_3903708c09aa4bf3972a6a704d644e2e~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Schellfisch Melanogrammus aeglefinus Der Schellfisch gehört zu den Dorschartigen. Der dunkel Punkt hinter den Kiemendeckeln, eine einzelne Bartel und eine spitze erste Rückenflosse unterscheiden ihn von anderen Arten in der Dorschfamilie (z. B. Quappe, Köhler, Dorsch oder Wittling). Gadiformes - - < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Quappe | Die AngelschuleQuappe
Quappe Gadiformes (Lotidae) https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_3903708c09aa4bf3972a6a704d644e2e~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Quappe Lota lota Die Quappe (auch Rutte genannt) ein Grundfisch der eher Nachts aktiv wird und zur kalten Jahreszeit laicht. Quappen haben eine Bartel an der Unterlippe und sie haben kehlständige Bauflossen. Sie sind mit den Dorschen (Schellfische) verwandt, leben allerdings als einzige einheimische Art der dorschartigen im Süßwasser. Quappen laichen im Herbst/Winter (von etwa Dezember bis in den März), durch die niedrigen Wassertemperaturen benötigt die Brut zur Entwicklung länger als bei andere Fische, die im Frühjahr oder Sommer ihre Eier ablegen. Gadiformes (Lotidae) 30-50 cm Keine Schonzeit in HH < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Maifisch | Die AngelschuleMaifisch
Maifisch Clupeiformes https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_fdc7c9bfc6fc46c8a9c38024dc055a7d~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Maifisch Alosa alosa Der Maifisch ist ein heringsartiger Fisch der einst im Frühling, in sehr großen Schwärmen, in die Flussläufe wie dem Rhein, der Weser oder der Elbe hinein wanderte. Diese Fische wurden im letzten Jahrhundert überfischt und durch die Bebauung sowie Umweltverschmutzungen sind die Maifische heute in ihrer Art bedroht. Clupeiformes Geschützte Art in HH Ganzjährig geschützt in HH < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Hering | Die AngelschuleHering
Hering Clupeiformes https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_fdc7c9bfc6fc46c8a9c38024dc055a7d~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Hering Clupeidae Der Hering, ein Schwarmfisch der zu den häufigsten und beliebtesten Speisefischen gehört, Die Heringsangelei ist bei vielen Anglern im Frühling und Herbst sehr beliebt. Der wohl beliebteste Speisefisch in Nordeuropa lebt in großen Schwärmen in den Ozeanen und Meeren der ganzen Welt. Der bei uns vorkommende Atlantische Hering trägt relativ große grau-silbern glänzende Schuppen, ist an der Oberseite je nach Alter und Jahreszeit grün-bläulich gefärbt und hat keine sichtbare Seitenlinie. Seine Schwimmblase ist durch einen Kanal mit seinem Gehörapparat verbunden und ebenfalls zur Afteröffnung, da er durch Gasgeräusche (eine Art Pupsen) mit Artgenossen kommunizieren kann. Heringe werden meistens am Paternoster mit der Spinnrute geangelt. Wenn ein guter Schwarm der Fische am Angelplatz vorbei kommt, dann bekommt die Angler den Fisch in größerer Stückzahl innerhalb kurzer Zeit, da wird das ordentliche betäuben und töten oft vernachlässigt, - das ist bei uns natürlich verboten. Clupeiformes < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Aal | Die AngelschuleAal
Aal Anguillidae https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_3fd719d6436e484696c9e5cd193506b2~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Aal Anguilla anguilla Der europäische Aal lebt in unseren Flüssen und Nebengewässern. Der Aal hat einen typischen schlangenförmigen Körper, sie haben keine Bauchflossen, an Stelle der Rücken-, Schwanz- und Afterflosse tragen sie einen Flossensaum. Der Aal gehört zu den Wanderfischen (katadrom), der als laichreifer Blankaal vom Süßwasser ins Meer wandert um sich zum Ende seines Lebens in der tausende Kilometer entfernten Sargassosee ein einziges mal zu paaren. Aale schwimmen dafür mit dem Golfstrom des Nordatlantiks bis über 6.000 Kilometer bis in die warmen und tiefen Gewässer vor der Karibik, etwa auf höhe der Bermuda-Inseln. Abwandernde Blankaale erkennt man an ihrem dunklen Rücken, eine silbrig-weiße Bauchseite. Ihre Augen werden dann größer und die Afteröffnung ist eingezogen (verschließt sich mit der Zeit), da sie auf ihrer Wanderung aufhören zu fressen. diese, sogenannten Blankaale haben einen sehr hohen Fettanteil angefressen bzw. ausgebildet. Die Aal-Larven, sogenannte Weidenblattlarven ziehen mit dem südlichen Golfstrom wiederum in Richtung der europäischen Küsten zurück. Auf der Wanderung, die bis zu drei Jahre dauern kann, entwickeln sie sich zum kleinen Glasaal. Glasaale wiegen nur wenige Milligramm und da sie noch keine Haut- und Schuppenfärbung besitzen wirken sie transparent, so dass man selbst ihr Herz und innere Organe gut sehen kann. Auf seiner Haut trägt der Aal sehr kleine festsitzende Schuppen die von einer ausgeprägten Schleimschicht bedeckt sind. Ihre Population ist stark zurück gegangen, deshalb werden sie vielerorts nur eingeschränkt oder gar nicht mehr befischt. Aale besitzen keine weiteren Zwischenmuskelgräten, was sie als beliebter Speisefisch zusätzlich auszeichnet. Wichtig: Aale werden, anders als die allermeisten unserer heimischen Fischarten, ohne vorhergehende Betäubung durch einen direkten, schnellen Schnitt durch die Wirbelsäule, direkt am Schädel- bzw. Kopfende getötet. Wegen ihrer Anatomie und eines besonderem Nervensystems ist ein Betäubungsschlag auf das Nachhirn nicht effektiv. Vorsicht: Ihr Blut ist besonders schleimhautreizend und kann allergische Reaktionen auslösen (Blutvergiftung), daher sollte es nicht in Kontakt kommen mit Mund, Nase, Augen oder offenen Wunden. Anguillidae 45-75 cm in HH Keine Schonzeit in HH < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Kaulbarsch | Die AngelschuleKaulbarsch
Kaulbarsch Perciformes https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_d822b09ad0304c30b0bade06f9141ecc~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Kaulbarsch Gymnocephalus cernua der Kaulbarsch ist eine sehr kleine Barschart die in der Brackwasserregion sehr häufig anzutreffen ist, daher wird diese auch als Kaulbarschregion bezeichnet. Neben der geringen Körpergröße erkennt an den Kaulbarsch an den typisch zusammengewachsenen Rückenflossen, von denen die hintere höher heraussteht. Perciformes < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Karausche | Die AngelschuleKarausche
Karausche Cyprinide https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_3ddde3eb2b74416c8021508936b63200~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Karausche Carassius carassius Ein kleiner Cyprinide der auch gerne Bauernkarpfen genannt wird. Die Karausche besitzt in jungen Jahren einen typisch dunklen Fleck vor der Schwanzflosse. Die Karausche gehört zur Ordnung der Karpfenartigen. Sie besitzt gar keine Barteln, was sie von ähnlichen jungen Schuppenkarpfen gut unterscheidet. Sie hat unter unseren heimischen Fischarten einen sehr geringen Sauerstoffbedarf von nur 3-4 mg/l. Untersuchungen sollen ergeben haben, dass es Karauschen sogar schon bis zu 72 Stunden ohne Sauerstoff im Wasser ausgehalten haben und überlebten. Vermutlich fahren sie in solchen Situationen ihren Stoffwechsel herunter und verfallen in eine Körperstarre mit geringem Energieverbrauch. Cyprinide keine keine < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Güster | Die AngelschuleGüster
Güster Cyprinide https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_3ddde3eb2b74416c8021508936b63200~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Güster Blicca bjoerkna Der Güster, ein Cyprinide der nur langsam wächst und nicht besonders groß wird. Der hochrückige Güster wird gerne mit dem Brassen verwechselt. Er besitzt aber kein Rüsselmaul, seine Augen sind größer und seine Brust- und Bauchflossen oft etwas rötlich gefärbt. Güster sind oft in kleinen Gruppen oder Schwärmen unterwegs. Cyprinide keine keine < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Bitterling | Die AngelschuleBitterling
Bitterling Cyprinide https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_3ddde3eb2b74416c8021508936b63200~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Bitterling Acheilognathidae Der kleinste heimische Fisch (DE), der Bitterling (5-9 cm) ist selten geworden. Das liegt wohl daran, dass diese Fischchen Teichmuscheln benötigt, um in diesen einige Eier mit Hilfe einer Legeröhre abzulegen. Sie besitzen einen schillernden bläulichen Streifen mittig auf der hinteren Körperseite, entlang der Seitenlinie. Die Symbiose zwischen Bitterlingen und Teichmuscheln ist bei uns einmalig. Das Männchen bewacht und verteidigt sein Revier um eine oder mehrere Teichmuscheln, welche von diesem Verhalten ebenfalls profitieren. Das Männchen (Milchner) gewöhnt die Muschel mit Stößen an seine Gegenwart, so dass die Weibchen (Rogner) ihre Legeröhre in den Atemstrom der Muschel legen können. Die Röhre rutscht für einen kurzen Moment in die Muschel und es gelangen Eier ins innere der Muschel. Die Eier werden dann bis zum Larvenstadium in der Muschel "behütet". Der Muschel schadet das Verhalten der Bitterlinge nicht. Ganz im Gegenteil, denn die Bitterlinge pflegen die Schale der Muschel indem sie sie von Parasiten oder Algenbewuchs befreit und verteidigt, damit sie lange parallel zusammen leben können. Mit Hilfe des sogenannten Bitterlingstest wurden früher Schwangerschaftstest auf natürliche Art durchgeführt. Wurde etwas Urin einer Frau in ein kleines Aquarium mit einem Bitterlings-Weibchen gegeben, verlängerte sich in den Stunden danach die Legeröhre des Fischchens positiv oder eben nicht. Cyprinide Geschützte Art in HH Ganzjährig geschützt in HH < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Aland | Die AngelschuleAland
Aland Cyprinide https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_3ddde3eb2b74416c8021508936b63200~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Aland Leuciscus idus Der Aland ist ein häufiger Friedfisch in unseren nördlichen Süßgewässern. Er kann bis leicht über 40 cm groß werden und ist ein relativ kräftiger Süßwasserfisch. Er kann leicht mit Rotaugen, Rotfedern, Döbeln oder jungen Rapfen verwechselt werden. Er ist leicht hochrückig und sein Maul endständig. Der Aland lebt gerne in kleinen Gruppen und bevorzugt leichte bis mittlere Strömung und sucht nach Nahrung pflanzlicher und tierischer Natur wie zum Beispiel Plankton, Krebse oder Insekten. In der Laichzeit im Mai und Juni werden sie sehr farbenprächtig und die Milchner haben einen typischen weißen Laichausschlag. Alande laichen auf freiem kiesigem Grund ab, weshalb sie in vielen Gewässern kaum bis keine Möglichkeiten mehr finden. Als orange bis rötliche Zuchtformen sind sie als Gold-Orfe im Zoohandel erhältlich, was gerne dazu führt dass die Nachkommen im Gartenteich gerne mal wieder zur natürlichen grau-silbernen Färbung neigen. Cyprinide < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >
- Tobiasfisch | Die AngelschuleTobiasfisch
Tobiasfisch Perciformes https://static.wixstatic.com/media/1f2cd9_d822b09ad0304c30b0bade06f9141ecc~mv2.webp FISCHLEXIKON < ZURÜCK HOME ÜBERSICHT NÄCHSTE > Tobiasfisch Ammodytes tobianus Der Tobiasfisch ist ein wichtiger Kleinfisch für die Ökosysteme unserer Meere. Er lebt gern in Schwärmen und ist oft an den Küsten zu beobachten. Der Tobiasfisch gehört zu den Sandaalen und hat auch einen kleineren Verwandten in den Meeren und Ozeanen. Sie können sich in den Sand eingraben um zu ruhen oder um Schutz zu finden. Meistens ziehen sie jedoch in Schwärmen umher und suchen, besonders im Sommer, nach Plankton und kleiner Beute wie Krebsen. Sie selber dienen vielen großen Raubfischen und Wasservögeln als wichtigste Nahrungsquelle im natürlichen Kreislauf der Ökosysteme unserer Meere. Sie haben ein oberständiges Maul und eine sehr deutliche, charakteristische und lineare Schuppenzeichnung auf der Seite. Perciformes < ZURÜCK ÜBERSICHT NÄCHSTE >






