Spinnangel für Hecht und Zander
Wer auf Raubfische angeln möchte, benötigt eine leichte Spinnrute von mittlerer Länge, für präzise weite Würfe. Spinnruten sind in Längen von 2,40 bis 3,00 Metern am besten, da sie so auf Dauer nicht zu schwer und nicht zu unhandlich werden. Dazu eine passende Angelrolle (die klassische Stationärrolle), die im Idealfall mit einer geflochtenen Schnur bespult ist, in einer Rollengröße vom Typ 2.000 bis 4.000. Es gibt diverse Kunstköder für unterschiedliche Zielfischarten, wie einen Blinker (Löffelblinker aus Metall), Gummifisch auf Jigkopf (Bleikopf mit Haken), den schwimmenden Wobbler mit Tauchschaufel und vieles mehr. Für Gewässer mit Hechtbestand empfiehlt es sich immer mit einem Stahlvorfach vor dem Köder zu angeln, damit die Zähne des Hechts dieses nicht zerschneiden im Drill. Allgemein nennen wir diese Angelart das Spinnfischen / Raubfischangelei mit Kunstköder.

Rute: 2,70 m, bis 60 g Wurfgewicht
Rolle: 4000er
Schnur: Geflochtenes Material, 0,14 mm
(geflochtene Schnüre sind dünner als Monofile, da sie mehr Tragkraft besitzen)
Wirbel: Größe 8, Tönnchenwirbel mit Karabiner
Vorfach: Stahlvorfach (gegen scharfe Hechtzähne)
Köder: Löffelblinker mit einem Drillingshaken / Wobbler mit Tauchschaufel / Jighaken mit Gummifischen
