FISCHLEXIKON
Giebel
Carassius gibelio

Der Giebel ist ein kleiner karpfenartiger Fisch, der häufig und in vielen Gewässern in Europa verbreitet ist.
Er ist sehr anspruchslos und anpassungsfähig.

Giebel haben ihren Ursprung in Asien, kamen aber schon im frühen Mittelalter nach Europa, wie der Karpfen als häufiger und beliebter Zuchtfisch. Er ist damit schon eine heimische Fischart und in ihrem Bestand ungefährdet. Weibliche Giebel haben die Fähigkeit sich ohne Geschlechtspartner fortzupflanzen, eine Art Klon des weiblichen Fischeies ist möglich, was ihre starke und schnell Verbreitung erklärt. Sie können mit wenig Sauerstoff auskommen in warmen Perioden und wachsen eher langsam. Sie sind leicht mit Karauschen zu verwechseln, mit denen sie sich den selben Lebensraum bzw. Gewässertyp teilen.
