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FISCHLEXIKON

Teichmuschel

Geschützt

Teichmuscheln, auch Große Teichmuschel, Weiher-Muschel oder Schwanenmuschel genannt, gehören neben der länglicheren Malermuschel zu unseren heimischen Muschelarten. Sie sind besonders wichtig für den Bitterling, der seine Eier in die Muscheln ablegt. Im Ökosystem sind sie als Bestand ein guter Bioindikator für die hohe Güteklasse des Gewässers.

Geschützt

Muscheln sind Schalenweichtiere (früher Bezeichnung: Schalentiere), die sich nach außen durch ihren Dicken harten Panzer vor Verletzungen, Fressfeinden und Parasiten schützen. Sie atmen das Wasser ein um den Sauerstoff zu atmen und gleichzeitig Plankton aufzunehmen bzw. als Nahrung herauszufiltern. Muscheln verschleießen sich, sobald Gefahr droht oder sobald etwas ungewöhnliches in ihrer Umgebung passiert. Mushceln besitzen eine Fuss, mit dem sie sich gut festhalten und fortbewegen können. Ihre Eier tragen die Muscheln im Inneren aus und geben die Muschellarven dann ins freie Wasser ab. Die Muschellarven heften sich an Fischen auf der Haut an oder auch oft in ihren Kiemen. Dort wachsen sie weiter und gelangen so in andere Gewässerbereiche und stromaufwärts in Flussläufen, wo sie sich nach einigen Tagen oder Wochen vom Fisch einfach fallenlassen.
die Muschlen sind durch Umwelteinflüsse und -Verschmutzungen stark gefährdet. Auch die invasiven Muscheln wie die Dreikantmuschelarten haben einen erheblichen negativen Einfluss auf die Bestände.

Geschützt
Ganzjährig unter Naturschutz
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