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FISCHLEXIKON

Wolgazander

Sander volgensis
keine, eingewanderte Art

Der Wolgazander ist eine eingewanderte und damit invasive Fischart in Nordeuropa. Der Wogazander tauchte erst um das Jahr 2015 die ersten mal im Mittellandkanal (Niedersachsen) auf. Mittlerweile werden sie auch in anderen Kanälen und Flüssen gefangen, so wie oftmals im Hamburger Hafen und dem Elbstrom.

keine, eingewanderte Art

Wolgazander erkennt man im Unterschied zum heimischen Zander an seiner intensiveren Zeichnung und den fehlenden Fangzähnen an Ober- und Unterkiefer sofort. Die typischen grau-schwarzen Streifen auf den Seiten laufen anders als beim heimischen Zander über die Mittellinie (Seitenlinienorgan) nach Unten hinaus. Wolgazander werden nicht so groß als unsere heimischen Zander (Sander lucioperca). Exemplare des Wolgazander von über 45 cm wurden bisher nur selten gefangen. Seine Herkunft ist der osteuropäische Raum. Durch die Schifffahrt bzw. die Schifffahrtsstraßen und Kanäle, hat er sich in en letzten Jahrzehnten rasant in den Norden von Europa verbreitet. Wie sich diese neue Art an unsere Gewässer anpassen wird oder sogar schaden könnte, wird derzeit mit großem Interesse erforscht. Er ist als barschartiger Fsich ein typischer Räuber, der Jagd auf Klein- und Jungfische macht oder auch große Insekten und Krebse frisst. Zander sind insgesamt geren in der Dämmerung und Nachts aktiv, da sie für die Dunkelheit angepasste Augen haben und sich im Schutz der Dunkelheit besser an ihre ahnungslosen Beutetiere heranschleichen können.

Barschartige
keine, eingewanderte Art
keine, invasive Art
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