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ANGEL-LEXIKON

Bolognese

Die Bolognese ist beim Angeln ausnahmsweise kein Nudelgericht sondern eine besondere Angelrute.
Die Bolognese-Angel, als Kurzform häufig Bolo-Rute genannt, ist eine lange feine Teleskoprute, die für das leichte wettkampforientierte Posenangeln entwickelt wurde.
Da man beim Stippangeln eine feste Montage mit Feststellpose verwendet und damit nicht an weit entfernte Angelstellen kommt, wurde eine Mischung aus Stippe und Teleskoprute entwickelt.
Die erten italienischen Bologneseruten kamen ab der zweiten Hälfte der 1980iger Jahren bei Angel-Wettkämpfen in Mode. Der Name bezieht sich, genauso wie die beliebte gleichnamige Fleischsoße, auf ihre Ursprungsregion Emilia-Romagna rund um die Stadt Bologna in Norditalien.
Der Italiener Roberto Trabucco wurde mit einer Bolo-Rute 1992 Weltmeister im Friedfischangeln.
Durch die Möglichkeit eine Rolle an einer langen beringten Wettkampfrute anzubringen, war es damit möglich weite Würfe zu machen und in größeren Tiefen zu angeln als bisher durch die Verwendung von kleinen Laufposen und feinsten Angel-Montagen.

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