top of page

ANGEL-LEXIKON

Elektrofischen

Das Elektrofischen ist eine spezielle und schonende Fangmethode durch das anlegen eines elektrischen Gleichstroms im Wasser. Beim Elektrofischen werden zwei elektrische Pole (Anode und Kathode) ins Wasser getaucht und ein Gleichstrom oder Impulsstrom eingeschaltet. Die Fische in einem Umfeld von 1 bis etwa 3 Meter Entfernung bekommen einen elektrischen Schock der sie zum anodischen Pol schwimmen lassen. Man nennt es daher auch Anoden-Fischen oder anodischen Schock. Als Anode wird meistens der Rahmen eines Keschers verwendet, so das man die Fische mühelos damit einfangen kann.
Das Elektrofischen darf nur durchführen, wer dazu eine spezielle Ausbildung und Prüfung abgelegt hat. Zudem ist die Elektrofischerei vorher bei den zuständigen Behörden detailliert anzumelden.
In der Regel wird das Elektrofischen nur für die Forschung, den Fisch- und Tierschutz sowie zur Nachzucht gefährdeter Arten eingesetzt (durch Abstreifen von Eiern oder Sperma). Manchmal auch zur Erhebung von Bestandszahlen, zur Markierung der Fsische oder bei Ausbruch von Fischkrankheiten oder eines notwendigem Abfischens eines Gewässers.
Die Fische leiden nicht unter dem kurzzeitigen Schock und tragen keine Schäden durch den Strom davon.

bottom of page