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ANGEL-LEXIKON

Erlenzone

Die Erlenzone beschreibt den obersten Rand einer Uferzone an natürlichen Gewässern. Sie wird auch als Bruchwaldzone bezeichnet. Die Erle ist als Baum ein sehr typischer Vertreter in solchen Bereichen da sie sich durch ihre Wurzeln auch in sehr feuchten Bereichen gut halten kann und sie das Ufer sogar schützen und aufwerten. Ihre kleinen Samenkapseln und runden Zapfen verbreiten sich sehr gut weiter. Die Erle ist auf nährstoffarme Böden spezialisiert und hat dadurch besondere Vorteile sandige Uferbereiche zu besiedeln und für andere Pflanzen vorzubereiten.
Die Ufer von natürlichen Gewässern werden in der Biologie in 5 bzw. 6 einzelne Bereiche oder Zonen unterteilt.
Diese Uferbereiche (Zonen) sind:
Erlenzone oder Bruchwald /
Rührichtzone oder Gelegezone /
Schwimmblattzone /
Unterwasser bzw. Tauchblattpflanzen- oder Laichkrautzone /
Unterseeische Wiesen und Tiefalgenzone /
Tiefenzone oder Sedimentschicht.
Die Zonen folgen fließend aufeinander und sid je nach Uferbeschaffenheit und Wasserqualität bzw. -Trübung unterschiedlich schmal oder weit ausgeprägt. Sobald das energiereiche Sonnenlicht in der Tiefe nicht mehr ausreicht, endet die Pflanzen- und Algenzone, weil dort keine Photosynthese mehr stattfinden kann.

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