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ANGEL-LEXIKON

Ferntastsinn

Fische haben zur Orientierung im Wasser einen Sinn entwickelt, der uns Menschen fremd ist. Es handelt sich dabei um den Ferntastsinn, mit dem sie sich ohne ihre Augen und Gehör trotzdem im Wasser orientieren können. Daz dient ihnen das Seitenlinienorgan auf beiden Körperflanken. Das Seitenlinienorgan ist ausgesattet mit feinsten Nerven-Rezeptoren mit denen sie die leichtesten Schwingungen, Druckunterschiede- und Temperaturveränderungen oder Strömungen im Wasser wahrnehmen können. Sie haben somit einen inneren Radar, der ihnen ihre Umgebung und Bewegungen im unmittelbaren Umfeld vermittelt. So können Fische sich noch in sehr trüben Wasser oder bei absoluter Dunkelheit durch ihre Umgebung bewegen ohne die Orientierung oder das Gleichgewicht zu verlieren.

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