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Rollenbremse

Gegen Überspannung in der Schnur

Der klügere gibt nach! Um eine Zerreißen der Schur zu verhindern, gibt die Rolle dank einer gut eingestellten Bremse im letzten Moment nach bzw. Schnur frei. Damit wir bei großen Fischen oder bei einem Hänger nicht die Schur bis zum Riss überdehnen, gibt die Bremse den physikalischen Kräften nach.

ANWENDUNG

Bevor die Angelei beginnt, sollte die Rollenbremse manuell vom Angelnden auf die Schnur und Angelbedürfnisse eingestellt werden. Ist die Bremse gut eingestellt kann bei zu hoher Zugkraft immer Angelschnur von der Rolle ablaufen. Das wirkt wie ein Anti-Blockier-System (ABS) um einen vorzeitigen "Totalschaden" durch Schnurriss zu verhindern.
Die Rollenbremse ist bei den Stationärrollen meistens in der Schnurspule untergebracht, seltener im oder am Heck des Rollengehäuses. Sie wirkt dort direkt auf die Achse, indem eine Reihe von kleinen Bremsscheiben aufeinander wirken. Diese Bremsscheiben sind aus Metallen, Kunststoffen (PET, PVC oder Teflon) oder Verbundstoffen (z. B. Kohlefaser) und werden durch einfache Schraubeinstellung von Hand bedient.
Bei Multirollen und den kleineren Baitcastrollen liegt die Bremse zusammen mit der Handkurbel auf einer Achse. Die Bremsen sind dort durch den typischen sternförmigen Bremskranz zu bedienen, die sogenannte Sternbremse.
Die richtig justierte Bremse hat mehrere Gründe und Nutzen: Die Schnur soll nicht reißen, die Angelrute soll nicht brechen, die Rollenmechanik soll nicht überlastet werden, der Fisch bzw. der Haken im Maul des Fisches soll nicht ausschlitzen.

ANGELMETHODEN

Mit Ausnahme des Fliegenfischens, und bei den rollenlosen Stippruten, immer und überall zu finden, ob in der Süß- oder Salzwassserangelei.

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