Wasser der Welt-Meere wird immer wärmer
- Volker Hämmerling

- vor 2 Tagen
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Die globalen Messungen in den Meeren und Ozeanen sind ein sicherer Anzeiger und Beweis für die Klimaerwärmung und seine Folgen für die Umwelt. Besonders Gewässer leiden zunehmend unter einem dem anhaltend, steigenden weltweiten Temperaturanstieg. Die Rede ist hierbei vom weltweiten Klima in der Atmosphäre, und nicht von kurzen und regional begrenzten Wetter-Kapriolen.

Da über 70 % unserer Erde von Wasser bedeckt ist, sollten wir diese gewaltigen natürlichen Wassermengen besonders schützen. Doch anscheinend hat der Mensch dies lange Zeit bzw. über Jahrzehnte komplett außer Acht gelassen. Doch Forscher schlagen schon seit Jahren Alarm, da sie in ihren Aufzeichnungen einen negativen Trend feststellen konnten. Durch eine im Jahresdurchschnitt höhere Temperatur der Weltmeere entsteht eine Kette von Folgeerscheinungen, die Flora und Fauna inzwischen sehr unter Druck setzen. Eine Typische Erscheinung der Erwärmung innerhalb der Erdatmosphäre ist der sogenannte Treibhaus-Effekt (verursacht durch schädliche Treibhausgase). Anhaltend wärmere Luft und wärmere Gewässer bewirken, dass mehr Wasser, besonders über den Meeresflächen, verdunstet und sich in der Atmosphäre als Luftfeuchtigkeit befindet. die Folge sind verstärkte Wolkenbildungen und natürlich daraus resultierende Niederschläge, die unter Umständen sogar zeitlich zunehmen. Oftmals prallen dabei kalte und warme Luftmassen aufeinander und es kommt zu Starkregenereignissen und Unwettern mit Gewittern, kurzen Stürmen oder auch extremen Hagelkörnern, gerade in den Sommermonaten. Welche Auwirkungen hat dies auf unsere Gewässer und ihre Ökologie? Durch die gesammte Erwärmung werden die Winter milder. Das fühlt sich im ersten Moment zwar gut an, aber die Natur hat sich über Jahrentausende daran angepasst und kann ihr natürliches Kleid nicht einfach mal so ablegen und sich an diese Veränderungen umstellen. Was bedeutet das für heimische Fischarten? Manche Fischarten, die erst bei sinkenden Temperaturen unter Wasser zum Laichen auf Wanderschaft gehen, warten dadurch zu lange, da es einfach nicht abkühlt. Ihre Laichzeit und die Brut verspäten sich damit, oder die Laichgründe bieten bei ihrer Ankunft kein kaltes Wasser und damit zu wenig vom lebensnotwendigen gelösten Sauerstoff. Im schlimmsten Falle geraten die Fische auf ihren Wanderungen dann in tödliche Fallen, weil ein Sauerstoffmangel sie oder die spätere Brut ersticken lässt. Bei den Heringen der Ostsee hat man feststellen können, dass diese bei steigendenden Temperaturen immer öfter viel zu früh ablaichen und viele ihrer Fischeier sich nicht ausreichend oder gar nicht mehr entwickeln durch Sauerstoffmangel. Die übrigen, geschlüpften Fischlarven der Heringe dann leider nicht überleben, da freischwebendes Plankton, als bevorzugte Nahrung, im frühen Frühjahr in ausreichenden Mengen noch fehlt. Die jungen Heringe verhungern dann. Viele Unterwasser-Pflanzen und die Korallen haben ebenfalls unter den Veränderungen des Klimawandels zu leiden. Da ihr Wachstum und die Vermehrung ebenfalls bereits von wenigen Gradunterschieden im Wasser wesentlich beeinflusst wird. Die Verschmutzung und Überdüngung (Eutrophierung) der Meere und Ozeane kommt erschwerend dazu. Quellen: Leibniz-Institut; Thünen-Institute für Seefischerei; Deutscher Angelfischer-Verband e.V.



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