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  • Die Digitale Angelkarte für Schleswig-Holstein ist online

    Der Landesangelverband Schleswig-Holstein e.V. (LAV) hat vor kurzem eine kostenlose digitale Gewässerkarte für das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein (SH) online gebracht. Als ein sehr beliebtes Angelland zwischen Nord- und Ostsee-Küsten und seinen vielen herrlichen Gewässern im Binnenland so wie dem Nord-Ostsee-Kanal ist dieser Service für alle ein großer Gewinn und macht vieles viel einfacher. Ein Screenshot der neuen Angel-Karte für Schleswig-Holstein (Copyright LAV, Angeln-in; OpenStreetMap.org) Hamburg hat sie schon seit einigen Jahren, die kostenfreie interaktive Angelkarte für das gesamte Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg. Dank des Hamburger Anglerverband e.V. und Anglerzentrum von Hamburg ist vor etwa 6 Jahren eine online-Karte an den Start gegangen (https://anglerverband-hh.de/). Nun ist anscheinend Schleswig-Holstein bzw. der LAV mit einem sehr ähnlichen Angebot nachgezogen und hat ebenfalls eine online-Karte in seinem Service. Das ist ein großes Plus für alle Anglerinnen und Angler, und besonders Anfängerinnen und Besucher sowie die vielen Angel-Touristen in einem Bundesland können sich schneller und besser informieren. Die neue digitale Angelkarte kann als App auf dem Handy geladen werden, für Android- und IOs-Systeme, oder einfach über das Internet aufgesucht werden beim LAV (https://lav-sh.de/die-digitale-gewaesserkarte-fuer-schleswig-holstein/) und über den jeweiligen Browser am Endgerät betrachtet werden. In der Karte finden sich Markierungen wo geangelt werden darf und wo nicht, oder ob es sich um bestimmte Lizenzbereiche handelt. Auch die barrierefreien Angelplätze sind zum Beispiel darin angezeigt. Die Karte wird vermutlich noch in den nächsten Monaten und Jahren an Infomationen dazu bekommen und dann laufend aktualisiert. Finanziert und erarbeitet hat es der LAV in Zusammenarbeit mit der Fischereibehörde von SH und der privaten kommerziellen Plattform "Angeln-in". Zum Einsatz kommen hierfür Gelder aus der jährlichen Fischereiabgabe des Bundeslandes SH - da sind die derzeit 1,50 Euro pro Monat doch sinnvoll und richtig angelegt. Das Kartentool basiert auf dem Modell von Open-Street.Map (https://www.openstreetmap.de/), einem weltweiten freien Projekt für eine Kartierung ohne einschränkungen und finanzielle Fallen für alle Nutzer. Das gute an diesem neuen digitalen Service des LAV ist seine ständige freie Verfügbarkeit. Ob zur Planung des Angeltages oder draußen vor Ort, wenn man bereits am Gewässer steht, oder in unmittelbarer Nähe, und sich orientieren will. Quelle: Landesangelverband Schleswig-Holstein e.V. (LAV)

  • Wasser der Welt-Meere wird immer wärmer

    Die globalen Messungen in den Meeren und Ozeanen sind ein sicherer Anzeiger und Beweis für die Klimaerwärmung und seine Folgen für die Umwelt. Besonders Gewässer leiden zunehmend unter einem dem anhaltend, steigenden weltweiten Temperaturanstieg. Die Rede ist hierbei vom weltweiten Klima in der Atmosphäre, und nicht von kurzen und regional begrenzten Wetter-Kapriolen. Sonnenuntergang über Nordsee im Mai (Bild: Volker Hämmerling) Da über 70 % unserer Erde von Wasser bedeckt ist, sollten wir diese gewaltigen natürlichen Wassermengen besonders schützen. Doch anscheinend hat der Mensch dies lange Zeit bzw. über Jahrzehnte komplett außer Acht gelassen. Doch Forscher schlagen schon seit Jahren Alarm, da sie in ihren Aufzeichnungen einen negativen Trend feststellen konnten. Durch eine im Jahresdurchschnitt höhere Temperatur der Weltmeere entsteht eine Kette von Folgeerscheinungen, die Flora und Fauna inzwischen sehr unter Druck setzen. Eine Typische Erscheinung der Erwärmung innerhalb der Erdatmosphäre ist der sogenannte Treibhaus-Effekt (verursacht durch schädliche Treibhausgase). Anhaltend wärmere Luft und wärmere Gewässer bewirken, dass mehr Wasser, besonders über den Meeresflächen, verdunstet und sich in der Atmosphäre als Luftfeuchtigkeit befindet. die Folge sind verstärkte Wolkenbildungen und natürlich daraus resultierende Niederschläge, die unter Umständen sogar zeitlich zunehmen. Oftmals prallen dabei kalte und warme Luftmassen aufeinander und es kommt zu Starkregenereignissen und Unwettern mit Gewittern, kurzen Stürmen oder auch extremen Hagelkörnern, gerade in den Sommermonaten. Welche Auwirkungen hat dies auf unsere Gewässer und ihre Ökologie? Durch die gesammte Erwärmung werden die Winter milder. Das fühlt sich im ersten Moment zwar gut an, aber die Natur hat sich über Jahrentausende daran angepasst und kann ihr natürliches Kleid nicht einfach mal so ablegen und sich an diese Veränderungen umstellen. Was bedeutet das für heimische Fischarten? Manche Fischarten, die erst bei sinkenden Temperaturen unter Wasser zum Laichen auf Wanderschaft gehen, warten dadurch zu lange, da es einfach nicht abkühlt. Ihre Laichzeit und die Brut verspäten sich damit, oder die Laichgründe bieten bei ihrer Ankunft kein kaltes Wasser und damit zu wenig vom lebensnotwendigen gelösten Sauerstoff. Im schlimmsten Falle geraten die Fische auf ihren Wanderungen dann in tödliche Fallen, weil ein Sauerstoffmangel sie oder die spätere Brut ersticken lässt. Bei den Heringen der Ostsee hat man feststellen können, dass diese bei steigendenden Temperaturen immer öfter viel zu früh ablaichen und viele ihrer Fischeier sich nicht ausreichend oder gar nicht mehr entwickeln durch Sauerstoffmangel. Die übrigen, geschlüpften Fischlarven der Heringe dann leider nicht überleben, da freischwebendes Plankton, als bevorzugte Nahrung, im frühen Frühjahr in ausreichenden Mengen noch fehlt. Die jungen Heringe verhungern dann. Viele Unterwasser-Pflanzen und die Korallen haben ebenfalls unter den Veränderungen des Klimawandels zu leiden. Da ihr Wachstum und die Vermehrung ebenfalls bereits von wenigen Gradunterschieden im Wasser wesentlich beeinflusst wird. Die Verschmutzung und Überdüngung (Eutrophierung) der Meere und Ozeane kommt erschwerend dazu. Quellen: Leibniz-Institut; Thünen-Institute für Seefischerei; Deutscher Angelfischer-Verband e.V.

  • Invasive Fischarten als Störer oder auch Gewinn?

    Unter Invasiven Arten verstehen wir Tiere und Pflanzen, die nicht natürlich in unsere Ökosysteme gekommen sind und laut biologischer Definition in unseren Regionen nicht heimisch waren. Viele dieser invasiven Arten in Flora und Fauna fallen uns oftmals nicht auf, da wir sie schon ewig kennen und sie uns immer wieder begegnen und als integrierten Bestandteil unserer Umwelt betrachten. Eine hamburger Schwarzmundgrundel, gefangen auf Made (Bild: Volker Hämmerling) Als die sogenannten Neozoen (invasive Arten) bezeichnet man in der Biologie alle Tiere, die nach 1492, dem offziellen Jahr der Europäer zur Entdeckung der amerikanischen Kontinente, zu uns gekommen sind. Dabei wurden diese Tierarten mal bewusst, mal unbemerkt oder sogar ausversehen in unsere Ökosysteme getragen. Welche Auswirkungen haben invasive Arten auf die heimischen Gewässer? Bei manchen dieser importierten Arten hatte man sich Vorteile erhofft, ohne über mögliche Konsequenzen nachzudenken oder diese im Vorfeld erst einmal zu überprüfen. So ist ein gutes Beispiel für eine nordamerikanische Invasive Art die Regenbogenforelle. Die Regenbogenforelle ist als Salmonide aus der Welt der Angler heute kaum noch wegzudenken, gehört einfach dazu. Für viele kommerzielle Teiche und Fischzuchten ist sie ein unempflindlicher, schnellwachsender Fisch aus der Familie der Salmoniden mit viel Filetfleisch und relativ geringem Fettansatz. Doch wenn diese schnellwachsenden und gefrässigen Fische in natürliche Gewässer bei uns gelangen, richten sie leider mehr Schaden an als wirklichen Nutzen, da sie für die heimischen Fischarten einen harten Nahrungskonkurrenten darstellen und auch andere kleine Fische oder deren Brut fressen können. Vom Besatz mit Regenbogenforellen in freien und offenen Gewässern wird daher inzwischen abgeraten und ist in vielen Regionen sogar streng verboten. Das unerlaubte Aussetzen von invasiven Arten und der Handel mit lebenden fremden Tierarten ist nach Bundesnaturschutgesetz strafbar. Ständig diese nervigen Grundeln Die Schwarzmundgrundel beobachtet man inzwischen in jeder großen und kleinen Wasserstraße. Sie sind ursprünglich aus dem osteuropäischen Raum, durch Ballastwasser in Schiffen und durch ihre eigene Verbreitung in allen Verbindungkanälen bis in den hohen Norden vorgedrungen. Den Grundeln scheint es bei uns sehr gut zu gefallen bei steigenden Wassertemperaturen und milderen Wintern, verursacht durch den Klimawandel. Die Verwertung und das geziele Angeln auf Grundeln ist bei den Hobbyanglern im Norden jedoch noch nicht so verbreitet, dabei sind die kleinen Fischchen paniert und gebraten oder auch frittiert ein absolut empfehlenswerter Leckerbissen. Und noch eine neue Art in unseren Gewässern Ein noch relativ junger Neozoen in den Norddeutschen Gewässern ist der Wolgazander. Ein Fisch, der als Zufallsfang beim Angeln erst um das Jahr 2015 im Mittellandkanal in Niedersachsen gemeldet wurde. Die Wolgazander leben eigentlich im Bereich von Donau und Wolga in Ostereuropa, doch anscheinend sind diese Fische über Wasserwege und Wasserstraßen, wie zum Beispiel Verbindungskanälen, zu uns gekommen. Diese kleine Zanderart wird inzwischen auch im Hamburger Hafen häufig geangelt. Da diese kleinen Raubfische invasiv sind, gilt für diese Fischart keine Schonzeit und auch kein Entnahmefenster. Ob und welchen Einfluss sie auf unsere Ökosysteme haben und Konkurrenz sind für unsere hemischen größeren Zander, ist bisher noch nicht erforscht, dazu fehlte es eben einfach an ausreichend gesammelten Daten in so kurzer Zeit. Die Regenbogenforelle, die Schwarzmundgrundel und der Wolgazander sind nur drei Beispiele, die uns beim Angeln im Norden beschäftigen und häufig begegnen. Mal erwünscht und mal verteufelt. Anglerisch und kulinarisch in jedem Fall eine willkommene Herausforderung, ohne immer Schaden im Ökosystem anzurichten weil man sie entnimmt - eher im Gegenteil.

  • Mach deinen Angelschein

    Angeln als Hobby ist Erholung, Naturerlebnis, Gemeinschaft und gesunde Lebensweise gleichzeitig (Bild: Adobe Stock; auremar) Wer in Deutschland angeln gehen möchte benötigt einen eigenen, gültigen und amtlichen Angelschein. Um diese Urkunde als geprüfte Anglerin oder Angler auf Lebenszeit zu erhalten muss vorher eine Angelprüfung, auch Fischereiprüfung oder Angelscheinprüfung genannt, erfolgreich bestanden werden. Keine Angst, diese Angelprüfung ist nicht so schwer und auch schon ab dem 12 Lebensjahr in Hamburg möglich. Vorgeschrieben ist jedoch ein vorhergehender Kurs, der insgesamt 20 Stunden Unterricht umfassen muss und Unterrichtsbereiche in Theorie und Praxis beinhaltet. Die Inhalte und Dauer der Seminare (Angelkurse) ist gesetzlich in Hamburg vorgeschrieben und bei allen Anbietern daher gleich lang. Früher haben diese Seminare in der Regel nur große und kleine Angelvereine angeboten und durchgeführt. Doch mittlerweile ist ein genauer Blick auf das bestehende Angebot und mögliche Leistungsunterschiede empfehlenswert. Die allgemeinen Ansprüche haben sich mit der Zeit geändert, das Material und die Medien in unserer heutigen Welt bieten mehr Möglichkeiten als noch vor 20 Jahren. Durch die Kombination eines zeitgemäßen Unterrichtsmaterial in Verbindung mit neuen Präsentationsformen bzw. Medien und online-Angeboten ist dazu vieles angenehmer und leichter zu verstehen als früher, wenn es richtig ein- und umgesetzt wird. Ein Seminar zur Vorbereitung auf die Angelscheinprüfung soll nicht nur belehrend wirken, es soll Spaß machen, begeistern und motivieren. Dazu bieten wir einen Kursverlauf, der zwischen Theoriebereichen und praktischen Übungen wechselt und mit Darstellungen und parallelem Video-Content alles wirklich wichtige erklärt. Wer heute Angelkurse anbietet, benötigt in Hamburg eine Zulassung von der zuständigen Fischereibehörde (BUKEA). Unsere Ausbilder sind nicht nur begeisterte Angler, sondern auch bestens in der Angelwelt ausgebildet und als Referenten durch ihren beruflichen Werdegang sowie ihren Qualifikationen ausgezeichnet. Unser Unterricht baut sich in seinem Verlauf langsam auf und ist in der Reihenfolge so entworfen, dass wir bei den Grundlagen und Vorschriften starten und uns Schritt für Schritt in die Welt der heimischen Fische, die später an den verschiedensten Gewässern in Süß- und Salzwasser geangelt werden, hinein bewegen. Wir bieten in unseren Seminaren seit 2025 eine ganz neu strukturierte und im Aufbau komplett neu konzipierte Unterrichtsform an. Benutzen dafür viele echte Bilder und großteils eigens erstellte Über- und Unterwasseraufnahmen und untertützende Grafiken an, in einem einheitlichen Design. Dazu haben wir Räumlichkeiten, die nicht einengen, mit bequemen Tischplätzen und überschaubaren Gruppengrößen für ein entspanntes gemeinsames lernen. Wir sprechen Alle mit unseren Kursinhalten an, egal ob absoluter Anfänger oder bereites erfahrene Anglerin. Dazu gehören zum Beispiel Menschen die bisher schon gute Angelerfahrungen sammeln konnten, weil sie im Urlaub in einem anderen Land das Angeln als naturnahes Hobby für sich entdeckt haben, aber noch keinen eigenen amtlichen Angelschein für Deutschland besitzen. Auch für Menschen mit Einschränkungen und Schwierigkeiten beim Lernen ist es möglich den Angelschein zu erlangen, da von diesem Hobby niemand ausgeschlossen wird. Bei Fragen zu unseren Seminaren und Terminen, dem offiziellen Angelschein oder das Hobby Angeln allgemein, meldet euch einfach bei uns.

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